JAHFANDU – Film und Fragen

Zum 2. Advent (10.12.2017) präsentierte die Initiative „Ausbildung statt Abschiebung“ den Dokumentarfilm JAHFANDU (Regensburg/Kelheim 2016/2017, 83 Min).

Der Film beobachtet über ein halbes Jahr lang entscheidende Entwicklungen im Leben von zwei jungen Flüchtlingen in Bayern. Die beiden schlagen sich an der Schule durch und sind auf der Suche nach Arbeit oder Ausbildung. In einem Hiphop-Workshop wird ihr musikalisches Talent erkannt, gefördert und zur professionellen Performance auf der großen Bühne ausgebaut. Daneben hoffen sie auf Anerkennung ihres Asylgesuchs und bangen um ihre schulische Zukunft. Die direkt dokumentierten Phasen der Euphorie und der Frustration spiegeln sich wider im Auf und Ab zwischen Alltag und existenziellen Ereignissen.
Nach dem Film findet ein Gespräch mit Mitwirkenden statt. Darunter auch Maniac und DJ Rufflow von der Hiphop-Formation DEMOGRAFFICS. Die beiden treten im Film als Mentoren auf und fördern nach wie vor die musikalische Karriere der Protagonisten in der REFUGEE RAP SQUAD. Für ihr Engagement werden sie Anfang Dezember mit dem Bayerischen Popkulturpreis in der Kategorie Inklusion ausgezeichnet.

Die Initiative „Ausbildung statt Abschiebung“ ist ein Zusammenschluss von über 100 Pädagoginnen, Pädagogen und Ehrenamtlichen, die geflüchtete Jugendliche im Raum Regensburg betreuen. Sie setzen sich gegen Arbeits- und Ausbildungsverbote für Geflüchtete und gegen Abschiebungen in Kriegs- und Krisengebiete ein. Die Einnahmen der Veranstaltung gehen an den Verein „Ausbildung statt Abschiebung e.V.“.

So 10.12.2017, 14:00 Uhr
Ostentorkino Regensburg
Eintritt: 5 €/ Schüler 2€

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