1. Ostbayerischer Asylgipfel

Der 1. Ostbayerische Asylgipfel für Helferkreise in Niederbayern und der Oberpfalz fand am 18.11. in Straubing statt. Organisiert wurde er von Petra Nordling und unserem Mitglied Julia von Seiche. Zum gewählten Thema „Ausbildungs- und Arbeitsverbote in Bayern“ gab es für die 120 Vertreter von Helferkreisen Referate und Möglichkeiten zum Austausch. Aber wir hoffen auch auf eine Signalwirkung für die bayerische Politik!

Presse: SZ

Pressekonferenz der Initiative „Ausbildung statt Abschiebung“

Am 7.11. luden wir gemeinsam mit betroffenen Unternehmern zur Pressekonferenz in das EBW Regensburg. Gemeinsam informierten wir über die Probleme mit Ausbildungsverboten. Wir haben uns sehr über die Resonanz in der Presse gefreut und hoffen das Thema weiter in die Öffentlichkeit und Politik getragen zu haben. Gerade die Teilnahme der Betriebe war sehr wertvoll und hat das vermittelte Stimmungsbild wirkungsvoll ergänzt.

Presse: Donaupost / TVA / (weitere folgen)

Stiftertag und Engagement-Messe der Stadt Regensburg

Am 24. September 2017 von 11 bis 17 Uhr nahmen wir an der 1. Stiftertag und Engament-Messe der Stadt Regensburg in die Continental Arena teil.

Über die Besuche unseres Standes haben wir uns sehr gefreut!

Hier der Link zur Veranstaltung:
http://www.regensburg.de/aktuelles/1-stiftertag-und-1-engagement-messe-der-stadt-regensburg

Unsere Initiative besucht Fr. Merkel

Bundeskanzlerin Merkel besucht Regensburg – und die Regensburger Initiative Ausbildung statt Abschiebung besucht Fr. Merkel.

Merkels Anwesenheit in Regensburg wollten wir nutzen um ihr einen Brief von Frau Nordling (wir berichteten) – die auch den Kosten-Nutzen-Aspekt von Abschiebungen integrierter, ausbildungsreifer und arbeitswilliger Flüchtlinge herausstellt – zu übergeben und um auf unsere Anliegen aufmerksam machen.

Leider war uns ersteres nicht möglich, da an ein Durchkommen zur Kanzlerin nicht zu denken war. Wir hoffen trotzdem, (nicht nur von ihr) wahrgenommen worden zu sein.

Presse: MZ / TVA / onetz

Come Together – again! Refugees welcome on stage 3

Konzert von und für Menschen aus aller Welt

Auch unsere Initiative war mit einem Stand vertreten!

So, 17.09.2017, 18:00
Eintritt frei | Platzkarten an der Theaterkasse und in der Tourist-Info Altes Rathaus erhältlich

Als Abschluss des Tages des Theaterfestes des Theaters Regensburg findet dieses Jahr Jahr das dritte „Come together! – Refugees welcome on Stage“–Konzert im Velodrom statt, bei dem Musiker aus aller Welt neben Künstlern des Theaters auf der Bühne stehen werden.

Wir würden uns über zahlreiche Besucher freuen – es wird bestimmt ein toller Abend!

https://www.theater-regensburg.de/spielplan/details/come-together-again/

Besetzung:

Ahmad Alakam (Syrien), Bashir Alakam (Syrien), Ibrahim Baye Diop (Senegal), Alessio Burani (Italien, Theater Regensburg), Jürgen Drescher (Deutschland), Simone Elliott (USA, Theater Regensburg), Yamen Hussein (Syrien), Marco Jehl (Deutschland), Amahl Khouri (Jordanien), Reezan Morad (Syrien), Satomi Nishi (Japan, Theater Regensburg), Alexandr Okhotenko (Ukraine), Reeza Pezeshki (Iran), Angelo Pollak (Österreich, Theater Regensburg), Simonefrederick Scacchetti (Italien, Theater Regensburg), Vera Semieniuk (Deutschland, Theater Regensburg), Kathleen Walter (Deutschland), Thorsten Werner (Deutschland)

Bands: Dan Zollner und Band, AberHallo, Demograffics

Besuch von Petra Nordling

Bei unserem letzten Initiativen-Treffen durften wir zum Zweck der weiteren Vernetzung Frau Petra Nordling begrüßen. Die engagierte ehrenamtliche Helferin aus Vilsbiburg berichtete von Ihrer Arbeit und es ergab sich ein interessanter Austausch.

Sie war auf Sendung bei RTL bei „An einem Tisch mit Angela Merkel“  und ist seitdem in Kontakt mit der Staatskanzlei und der Presse. (ab 0:19 Auftritt von Frau Nordling unter http://www.n-tv.de/politik/Frau-Merkel-das-reicht-mir-nicht-article19992274.html)

Am Montag, 18.09. um 16:00 Uhr wird Frau Merkel am Domplatz sprechen. Hier werden wir als Initiative gemeinsam mit Frau Nordling präsent sein, welche Frau Merkel bei dieser Gelegenheit gerne einen Brief übergeben würde.

Des weiteren organisiert sie einen Asylgipfel für die Oberpfalz/Niederbayern, an dem wir uns gerne beteiligen möchten. Anmelden kann man sich unter: http://www.asyl.bayern/

Hier noch ein Leserbrief von ihr, in dem sie u. a. den wirtschaftlichen Aspekt bei der aktuellen Flüchtlingspolitik betont und hierzu eine Rechnung liefert:

Veranstaltung: Was ist los in Afghanistan?

Am 27.7. haben wir gemeinsam mit Campus Asyl, EBW, GEW und BI Asyl die Referentin Frau Friederike Stahlmann, Doktorandin am Max-Plank-Insitut für ethnologische Forschungin Halle (Saale) zu einem Vortrag mit dem Thema „Was ist los in Afghanistan“ eingeladen. Sie lebte und forschte lange Zeit in Afghanistan, gilt als ausgewiesene Afghanistan-Kennerin und ist national und international als kompetente Gutachterin für Gerichte zum Thema Afghanistan tätig. Ihre viel beachteten Veröffentlichungen zu diesem Thema zeigen Ihre Kompetenz und ihren Ruf als Expertin.

Der Josefs-Saal der Pfarrei Herz-Jesu in der Kreuzgasse in Regensburg war so voll, das trotz zusätzlich herbeigeschaffter Bänke zuletzt nur noch Stehplätze zu vergeben waren.

Der eindrucksvolle, engagierte und doch sachliche Vortrag war voller Einsichten in das Leben und die Strukturen in Afghanistan. Er führte uns nocheinmal deutlich vor Augen welche Gründe zu Flucht führen, mehr noch aber wie unmöglich es für Geflüchtete ist, dorthin zurückzukehren und ihr altes Leben wieder aufzunehmen.

Veranstaltung: Podiumsdiskussion mit Bundestags-DirektkanidatInnen

Gemeinsam mit Campus Asyl und dem Evangelischen Bildungswerk Regensburg haben wir eine Podiumsdiskussion mit den Bundesttags-DirektkanidatInnen des Wahlkreises Regensburg durchgeführt. Die überaus gut besuchte Veranstaltung fand am 12.7.2017 im Auditorium des Thon-Dittmer-Palais am Haidplatz in Regensburg statt.

Unter der Moderation von Carsten Lenk stellten sich Peter Aumer (CSU), Tobias Hammerl (SPD), Stefan Schmidt (Grüne), Irmgard Freihoffer (Die Linke) und Ulrich Lechte (FDP) unter anderem folgenden Fragen:

  • Wie sind aktuelle Fluchtbewegungen über das Mittelmeer zu beurteilen und ist es richtig, nordafrikanische Staaten in die Unterbindung von Fluchtbewegungen einzubinden?
  • Ist eine Obergrenze bei der Aufnahme von Geflüchteten sinnvoll und humanitär zu rechtfertigen?
  • Sind Abschiebungen nach Afghanistan richtig?
  • Braucht Deutschland junge Zuwanderer?
  • Wie steht es um die Integration und braucht es dazu eine Leitkultur?

 

TVA-Interview mit Nannette Fischer

Unser Mitglied Nannette Fischer gab am 20.7.2017 (Internationaler Weltflüchtlingstag) dem TVA Journal ein Interview zu den Themen Integration und Ausbildung. Sie sprach auf die Schwierigkeiten von geflüchteten Afghanen, einen Ausbildungsplatz antreten zu dürfen. Gerade die erforderte Dokumentenbeschaffung stellt eine bürokratische Hürde dar. Sie sprach sich auch generell gegen Abschiebungen nach Afghanistan aus, da das Land über keine sicheren Gebiete verfügt und hofft auf eine neue Lagebeurteilung. Im Abschluss warb sie noch für Paten, welche die Betreuung von Flüchtlingen unterstützen.

Presse: TVA

20. Mai – Wir demonstrieren gegen Ausbildungsverbote und für das Bleiberecht unserer afghanischen Jugendlichen!

Jetzt gilt`s! Wir gehen auf die Straße! Unser Aufruf:

Ausbildung statt Abschiebung

Demonstration Regensburger PädagogInnen und Ehrenamtlicher gegen Ausbildungsverbote für Flüchtlinge und für das Bleiberecht afghanischer Jugendlicher

Samstag, 20.Mai 13:00 Uhr am Schwammerl, Albertstraße in Regensburg

Im November 2016 haben sich über 60 Regensburger PädagogInnen und UnterstützerInnen zusammengeschlossen, um gegen Abschiebungen nach Afghanistan zu protestieren. In Afghanistan herrscht Krieg. Allein 2016 gab es fast 3.500 Todesopfer und rund 8.000 Verletzte unter der afghanischen Zivilbevölkerung. Es gibt keine sicheren Regionen in Afghanistan, wie die neuesten Anschläge zeigen.

Seit einigen Monaten schiebt die Bundesregierung dennoch nach Afghanistan ab. Dies betrifft auch die von uns betreuten Jugendlichen. Das bringt nicht nur die Flüchtlinge, sondern auch uns zur Verzweiflung.

Aufgrund der zunehmend rigorosen Flüchtlingspolitik wird trotz nachweislich guter Integration und ausreichenden Deutschkenntnissen zahlreichen jugendlichen Geflüchteten aus vermeintlich sicheren Herkunftsländern die Erlaubnis zur Ausbildung verweigert, da dies „den Status in Deutschland verfestigen“ und damit eine Abschiebung erschweren würde.

Aus Sicht der IHK stellt die Gruppe junger Flüchtlinge einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von Fachkräften dar. Ausbildungsbetriebe suchen händeringend nach Lehrlingen.

Wir fordern deshalb die Erlaubnis von Ausbildungen!

In den vergangenen Jahren wurden sehr viel Geld, Zeit und Kraft der HelferInnen darin investiert, die jungen Menschen bei der Integration zu unterstützen. Diese wollen sehr zielstrebig ein eigenes Leben aufbauen. Doch nun dominiert die Angst vor Abschiebung. Wir fordern eine sofortige Kurskorrektur und ein klares Ja zur Integration von Flüchtlingen, wie sie in der Tutzinger Resolution formuliert ist (https://asyl.ruhr/bayern/pdf/Tutzinger-Resolution-2017.pdf). Unbegleitete Jugendliche verdienen einen besonderen Schutz. Die Unterschriften von 1927 RegensburgerInnen, die diese Forderungen unterstützen, konnten wir am 3. März der Regierung der Oberpfalz übergeben.

Die aktuelle Regelung macht unsere pädagogische Arbeit zunichte und muss zurückgenommen werden.

Wir fordern deshalb:

  • Aufhebung der Arbeits- und Ausbildungsverbote
  • Durchführen von „fairen“ und auf Einzelschicksale bezogene Asylverfahren
  • Afghanistan ist kein sicheres Herkunftsland. Keine Abschiebungen nach Afghanistan!

V.i.S.d.P. Albert Rogg – Gregor-Klier-Str. 11 – 93049 Regensburg

facebook-Gruppe: Initiative Regensburg: Ausbildung statt Abschiebung

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